Ist ein „Outdoorpark für den Untertaunus“ wirklich sinnvoll?

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2 Responses

  1. Markus sagt:

    Ich glaube nicht, dass sich der Anbieter tatsächlich ausreichend Gedanken über die von Ihm genannten Zielgruppen gemacht hat: Ein aktiver Geocacher („Geocaching-Freak“) wird auf den bekannten Geocaching-Seiten fündig, warum sollte er von dem geplanten Portal seine Koordinaten herunterladen, wenn er keinen expliziten Mehrwert erhält. Ein in puncto Geocaching noch unbedarfter Tourist hat dagegen im Zweifelsfall nicht die notwendige Ausrüstung, um die angebotenen GPS-Daten ohne das zusätzliche Angebot eines Geräteverleihs zu nutzen.

  2. hmichel777 sagt:

    ich stelle mal eine Vermutung in den Raum: vermutlich liegt der angesprochene Bereich in einer Leader+ Region und es gibt EU-Mittel dazu (wer mehr wissen möchte, bitte googeln) – er hat eine Geschäftsidee, die ist förderfähig (unter möglicherweise einer Reihe von Förderziffern -> Tourismus, Diversifikation der Landwirtschaft, Schaffung von Vollzeitarbeitsplätze und evtl. noch ein paar anderen). Dazu macht er ein Konzept, sucht sich ein paar Kommunen als Partner und stellt einen Förderantrag… und so wie ich das System kenne, bekommt er einen Sack voll Kohle, dass es für einen Daimler reicht und nach Ablauf der Fördermittel-Bindefrist vergessen wir das alles wieder. Das „Interesse“ an Tourismus oder Vermarktung von Geocaching ist lediglich Mittel zum Zweck.

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