7 Tage Malerweg… – Die Tour

Hervorgehoben

Schrammsteinaussicht VAbwechslungsreiche Wegeführung, Felsplateaus, Täler und Tafelberge, urige Wälder, Stiegen und Leitern, Sandstein und Moos, ruhige Ecken und von Touristen überlaufene Sehenswürdigkeiten – das alles und mehr bietet der Malerweg. Die Faszination dieser einzigartigen Landschaft allein ist schon eine Reise wert und muss tatsächlich selbst erfahren werden, ob nun bei einem Urlaub mit Tagestouren oder einer zusammenhängenden Erwanderung des gesamten Malerwegs, wie wir es verwirklicht haben (Zugegebenerweise mit Auslassung von anderthalb Etappen).

Hier folgt unser Bericht, der sicherlich nur einen kleinen Teil von all dem darstellen kann und damit aber vor allem Lust auf  eine Nachahmung und die Erfahrung auf den eigenen Füßen machen soll. Weiterlesen

7 Tage Malerweg… – Die Vorbereitung

Nach etwas längerer Beitragsflaute auf diesem Blog soll es nun endlich weitergehen mit den noch ausstehenden Berichten zur letztjährigen Malerwegtour:

ElbeDer Nationalpark Sächsische Schweiz war das Ziel für die ersten sieben Tage unseres 10tägigen Aktivurlaubs in der ersten Septemberhälfte des vergangenen Jahres. Wie schon in der kurzen Vorschau geschrieben, ging es zum Wandern auf den Malerweg, auf den wir in einem Bericht im Kundenmagazin des Outdoor-Versenders Globetrotter aufmerksam wurden.

Der Name Malerweg geht zurück auf historische Routen, die bereits im 18. Jahrhundert touristisch erschlossen wurden und viele Malern dieser Epoche zu ihren Motiven führte – Caspar David Friedrich dürfte von ihnen wohl der bekannteste sein. Die heutige Wegeführung verläuft insgesamt 112km von Pirna (Liebethaler Grund) zunächst rechtselbisch bis an die tschechische Grenze und dann linkselbisch zurück und bringt den Wanderer an alle sehenswerten Orte, ob nun von Touristen überlaufen oder aber einsam und versteckt. Weiterlesen

Geocachen in Prag – Der Königsweg

Diesem folgte ich gestern auf meinem abendlichen Spaziergang durch Prag. Der Geocache “The Royal Road” führte mich entlang der Route, die zu Zeiten der tschechischen Könige für deren Krönungs- und Beerdigungsprozessionen genutzt wurde.

Ausgehend vom Platz der Republik mit dem imposanten Jugendstilgebäude des Gemeindehauses und dem Pulverturm (Namensgebend war das früher dort gelagerte Schwarzpulver) geht es durch die vier im 13. und 14 Jahrhundert entstandenen und ursprünglich unabhängigen Prager Städte: Nove Mesto (Prager Neustadt), Stare Mesto (Altstadt), Malá Strana (Prager Kleinseite) und Hradcany (Hradschin oder Burgstadt).

Der erste Teil der Strecke und die ersten drei Stationen des Multi-Caches waren mir ja noch vom gestrigen Abend bekannt, nach besagtem Pulverturm ging es vorbei am Haus “Zur schwarzen Muttergottes” (OK, diese war mir am Vorabend nicht wirklich aufgefallen) zum “Altstädter Ring“, dem zentralen Marktplatz der Altstadt. Trotz erheblichem Aufkommen an Touristen konnte ich recht unbemerkt die dort gestellte Aufgabe am historischen Rathaus erledigen, da diese alle gebannt auf die astronomische “Aposteluhr” blickten.

Schnell weiter durch die Altstadt zur Karlsbrücke – leider ist die Freizeit auf solchen Gechäftsreisen ja immer knapp bemessen – nur unterwegs noch einen Pub entdeckt, der auf Grund unseres Cacher-Namens eigentlich einen Besuch wert gewesen wäre, sowie eines der wohl schmalsten Hotels, dass mir bisher über den Weg gelaufen ist.

Die Karlsbrücke ist ein weiterer von Touristen überlaufener Ort in Prag, verständlich, da sie sich als ausgesprochen sehens- und fotografierenswert darstellt. Endlich auf der anderen Moldau-Seite angekommen, ging es dann hinauf zur Prager Burg, die Touristendichte nahm – wohl auch durch die fortgeschrittene Zeit – merklich ab. Leider scheiterte ich dann an der Beantwortung der letzten Frage dieses Caches (evtl. waren durch laufende Renovierungsarbeiten nicht alle notwendigen Hinweise sichtbar). Aber immerhin führten mich die dann offensichtlich falschen Koordinaten zwar nicht zum Final des Geocaches stattdessen zu einer schönen Aussicht über die ganze Stadt.

Auf dem Rückweg habe ich dann zum Ausgleich noch drei kleinere Caches gehoben und allein für das folgende Foto hatte sich der späte Rückweg über die Karlsbrücke gelohnt.

Ein letzter Blick in Richtung der Burg und es ging mit der U-Bahn zurück zum Hotel (U-Bahn-Fahren in Prag ist übrigens nicht sonderlich kompliziert, denn es existieren nur 3 Linien).

In einer knappen Dreiviertelstunde geht nun mein Flieger zurück nach Frankfurt, am morgigen Samstag steht dann ein hochgelobter Cache in der Heimat auf dem Programm.

Empfehlenswerte Geocaches

Hochgeschwindigkeitsbloggen

Auch wenn ich meine Beiträge hier im Zehnfingersystem tippe, bezieht sich der Titel dieses Artikels auf die Entstehung im ICE – Firmen-Laptop mit UMTS/GPRS-Karte sei Dank.

Der Mangel an Inhalten in letzter Zeit liegt zum einen daran, dass ich viel beruflich unterwegs war, zum anderen helfen wir am Wochenenden Freunden beim Renovieren eines Hauses. Dass ich auf Dienstreise nach Wien auch unserem Geocaching-Hobby nachgehen wollte, ist es geschuldet, dass wir jetzt stolze Besitzer einer Premium-Mitgliedschaft bei geocaching.com sind. Denn nur so hat man die Möglichkeit das sogenannte “Paperless Caching” zu betreiben, bei dem man die gesammelten Cachebeschreibungen einer Suchanfrage (z.B. im Umkreis um sein Hotel oder in der Wiener Innenstadt) mit allen Details herunterladen und z.B. auf einem PDA betrachten kann.

Dies hat mir sehr geholfen, als dann tatsächlich einmal Zeit war, spontan Caches in der Nähe meines Aufenthaltortes zu suchen. Auch wenn am Schluss nur zwei Funde und zwei Nichtfunde auf der Liste stehen, haben die Jahresgebühr von unter 20€ (Dank schwachem Dollar) schon einmal rentiert. Jetzt kann ich in aller Ruhe experimentieren, was man als Premiummember noch so alles anstellen kann.

Demnächst dann hoffentlich wieder mehr hier, ich habe noch ein paar Wandertouren-Beschreibungen aus Irland in Arbeit. Für die kleine Lektüre zwischendurch hier eine Empfehlung des sehr lesenswerten Berichts von Jan über Seine Bergwanderung in der nördlichen Tatra.

So, jetzt fährt der ICE auch gleich schon in Frankfurt ein, daher spare ich mir das Korrekturlesen.

Übersichtliche Hauptstadt

Da ich derzeit beruflich stark zeitlich gebunden bin, sind neue Artikel in den letzen Wochen doch eher rar geworden. Daher muss schon eine Geschäftsreise her, um wieder einmal unterwegs zu sein.

UrsulinenkircheDafür bekamen wir, als Kulturprogramm am ersten Abend von drei arbeitsreichen Tagen in Slowenien, von unseren dortigen Geschäftspartnern eine Führung durch die Hauptstadt Ljubljana geboten. Die knapp 1 1/2 Stunden Stadtführung, reichten gerade so aus, um einen kleinen Eindruck von der Stadt zu bekommen, die nur etwa 10.000 Einwohner mehr als Wiesbaden beherbergt (Bei einem kleinen Land von nur 2 Mio. Einwohnern, ist sie damit aber dort die größte Stadt).

Ljubljana bietet noch einige Gegensätze zwischen renovierten Gebäuden, und lange vernachlässigten alten Häusern sowie sozialistischen Bausünden. Das Bild des Stadtkerns ist stark geprägt von der Architektur des slowenischen Architekten Jože Plečnik, der Anfang des 20. Jh. auch in Wien und Prag gewirkt hat, in Ljubljana jedoch einen großen Teil der Stadt um- bzw. mitgestaltete. Auffälligste Werke sind die Nationalbibliothek und die Brücken über den Fluss Ljubljanica.

Wie uns unser Stadtführer erklärte, sind auch viele italienische bzw. römische Einflüsse zu finden, so strahlt die Stadt auch ein sehr mediterranes Flair aus. Zahlreiche Cafes und Bistros an beiden Ufern der Ljubljanica laden bereits jetzt im April zum Verweilen ein, durch die vielen Studenten der Universitätsstadt schon ausgiebig genutzt.

Ljubljana ist sicherlich noch den einen oder anderen Besuch wert, da wir am Ende der Tour sicherlich noch nicht alles gesehen hatten. Die über der Stadt trohnende Burg wartet noch auf einen Besuch und einige Geocaches mussten von mir links liegen gelassen werden (dabei lag der GPSr sogar im Hotel). Doch werden mich geschäftliche Verpflichtungen noch öfter in diese Gegend führen und auch ein privater Urlaub in Slowenien ist eine Überlegung wert, denn schließlich bietet dieses Land von Meer bis Berge viel auf kleinem Raum.

Galerie

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