Beule am Kopf

Kam ein Stöckchen geflogen…

Eigentlich haben die Schlemmercacher ja mit einem Baguette geworfen, angekommen ist es als Stöckchen und da wir als alte Pfadfinder schon immer gerne Stockbrot über dem Lagerfeuer gemacht haben, sagen wir auch dieses Mal nicht nein.

1. Durch wen oder was bist du aufs Cachen aufmerksam geworden?

Eines schönen Sonntags im September 2006 saßen wir zu Hause und suchten nach einer Möglichkeit, das gute Wetter an der frischen Luft auszunutzen. Da wir uns kurz vorher ein kleines Navi für das Auto gekauft hatten und wir uns beide vage daran erinnerten, einmal von einer GPS-Schnitzeljagd gehört zu haben, wurde kurzerhand Tante Google befragt, die uns auf geocaching.com führte.

2. Welcher war dein erster Cache, die #1?

GCGEX0 – Snake Valley

3. Wann hast du ihn gehoben und warst du alleine?

Am 3. September 2006 und wir, die whale-scouts, waren zu zweit.

4. Hast du einen GPSr benutzt? Wenn Ja, welchen?

GPSr ist etwas übertrieben, das TomTom One musste ausreichen…

5. War es dein erster Cacheversuch und wie lange hast du zum Finden gebraucht?

Trotz der Widrigkeiten, die das Cachen mit einem Auto-Navi mit sich bringt, haben wir den Cache recht schnell in den Händen gehalten, und das im ersten Versuch. Der zweite Versuch, einen Multi zu heben ging schon gründlich schief, weswegen wir uns recht schnell einen gebrauchten eTrex gekauft haben.

6. Was verbindest du im Nachinein mit deinem ersten Cache? War es eine “gute Wahl”?

Für den Einstieg war er genau richtig, wir haben gleich eine der wichtigsten Cache-Regeln kennengelernt: “Der direkte Weg ist nicht immer der einfachste!”. Lust auf Mehr hat er auf jeden Fall gemacht.

7. Zu guter Letzt: Wem wirfst du das Stöckchen als nächstes zu?

Dann werfen wir doch das Stöckchen nach Ulm dem verlorenen rheingauer Jan zu.

Guten Morgen Berlin…

…Du kannst so häßlich sein, so dreckig und grau.
Du kannst so schön schrecklich sein, Deine Nächte fressen mich auf…

Peter Fox – Schwarz zu Blau

Bin gerade in Berlin – Teil 2 einer kleinen Seminarreise durch Deutschland – Morgen Leipzig, Donnerstag Soltau, dann nach Hause. Geocaching eher Fehlanzeige, heute nur einen Raststätten-Cache nicht gefunden und die berühmt-berüchtigten Beelitz-Heilstätten immerhin als Autobahn-Ausfahrt gesehen. Dafür wenigstens ein, zwei Dosenfischer-Podcasts aufgeholt…

Lobhudelei

Sie sind die Netzwerker der deutschsprachigen Geocaching-Szene. Nicht nur, dass Sie einen erstklassigen wöchentlichen Podcast zum Thema herausgeben und ein tolles Blog betreiben. Nein sie spinnen den Networking-Grundgedanken des Web 2.0 noch weiter und haben bereits vor einiger Zeit den deutschsprachigen Geocaching-Bloggern eine Platform gegeben,  Ihre Beiträge zentral zu präsentieren und zu verlinken: BlogsAlongTheRoute. Viele neue Geocaching-Blogs haben wir seither entdeckt und auch longroad.de hat sicher den einen oder anderen neuen Leser gewonnen (Gebt es zu, wer kam jetzt alles via blogsalongtheroute.de?).

Die Dosenfischer, von denen hier die Rede ist, haben es aber nicht dabei belassen. Jetzt stellen Sie neben der standardmäßigen Blogroll auch noch einige zusätzliche Quadratpixel (45.000 um genau zu sein) Ihres eigenen Blogs als virtuelle “Plakatwand” mit Linktipps zur Verfügung.

Dosenfischer-Plakatwand

Danke! Was können wir Euch Gutes tun?

Zu guter Letzt gibt es hier noch einen Lesetipp auf dosenfischer.de (derzeit noch Top-Thema des Blogs):

Im Normalfall findet man über wirklich gute Caches außer der Begeisterung in den Logs, Foren- oder Blogbeiträgen natürlich keine Details – Spoilern ist zu Recht verpönt, denn man möchte den nachfolgenden Geocachern ja den Spaß nicht nehmen. Dabei juckt es doch das ein oder andere mal, von den tollen Erlebnissen zu berichten.

Wenn dann ein solch legendärer Cache doch einmal archiviert werden muss, so ist das einerseits natürlich traurig, bietet aber andererseits auch die Möglichkeit, der breiten (Cacher-)Öffentlichkeit, die nicht in den Genuss des direkten Erlebens kommen konnte,  nun endlich davon zu berichten. So geschehen im Artikel Ostoroschno! Wojennyi raiyon – Das Ende eines großen Caches.

“Gemeinden erwägen Geocaching-Angebote” II

Da hat das Wiesbadener Tagblatt gestern doch noch etwas detailierter berichtet als die Schwesterzeitung Wiesbadener Kurier.

Ksmichel hat diesen Artikel in seinem Blog wiederum sehr ausführlich und treffend kommentiert.

Prag – zum Zweiten

Innerhalb von zwei Monaten bin ich derzeit zum zweiten mal geschäftlich in Prag. Gelegenheit, den nicht gefundenen Cache vom letzen mal nochmals zu suchen und dieses mal auch zu finden. Auch dieses Mal wieder fasziniert vom tollen Ausblick auf das nächtliche Prag. Leider hatte auch dieses mal die Spiegelreflex-Kamera keinen Platz mehr im Geschäftsreise-Gepäck, immerhin aber mein kleines Mini-Stativ für die Lumix, so entstanden dann doch noch zwei drei schöne Nachtfotos.

Jetzt sitze ich hier im Hotelzimmer, logge diesen sowie einen weiteren Geocache und höre den vorletzten Dosenfischer-Podcast und erfahre so nebenbei, dass T5- und Alpencacher Jan demnächst zur Ehre eines Gastbeitrags bei den Urvätern des deutschen Geocaching-Podcasts kommt. Da bin ich ja mal gespannt.

Am Sonntag geht es dann, wie angekündigt, für knapp zwei Wochen ins Allgäu, um selbst mal ein paar Caches über 2000m zu heben – wenn wir uns ein bisschen ranhalten, dann ist vielleicht sogar unser 200. dabei.

Empfehlenswerter Geocache